Yukatan - Benjamin Schatz - Trail Running

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Yukatan

Tauchen > Mexiko
Dieses mal ging es nach Mexkio - auf die Halbinsel Yukatan

Yucatán ist eine Halbinsel Mittelamerikas, die den Golf von Mexiko vom Karibischen Meer trennt.
Der nördliche Teil gehört politisch zu Mexiko, verteilt auf die drei Bundesstaaten Yucatán, Campeche und Quintana Roo.
Der Süden gehört zu Guatemala und Belize.
Der östlichen Küste der Halbinsel vorgelagert ist Cozumel, die größte bewohnte Insel Mexikos.
Das Klima ist tropisch und heiß. Im feuchten Süden nehmen Regenwälder einen großen Teil der Vegetation ein.
Im mittleren Teil dominiert dichter Wald. Bis auf wenige Hügel im Süden ist das Gebiet sehr flach.
Im lt Kalksteinboden sind oft wassergefüllte Einbrüche (Cenotes) zu finden - was das Ziel unsrer Reise war !

Cenotes entstehen in Karstgebieten.
Durch die Auflösung des Kalkgesteins bilden sich Höhlen und unterirdische Wasserläufe.
Brechen die Decken dieser Höhlen ein, so entstehen Tagöffnungen, die bis zum Grundwasser reichen können.
Die Maya betrachteten sie als Eingänge zur Unterwelt (xibalba) und nutzten sie häufig als religiöse Opferstätten.

Viele Cenotes in Yucatán stehen mit dem vermutlich größten zusammenhängenden Unterwasserhöhlensystem der Erde in Verbindung.
Die beiden längsten Systeme, Ox Bel Ha (242 km) und Sac Actun (220 km), sind über jeweils mehr als 140 Cenotes zugänglich.
Die Gesamtlänge aller erforschten Unterwasserhöhlensysteme in Quintana Roo beträgt nach derzeitigem (Januar 2013) Kenntnisstand 1085 km.
Man nimmt an, dass diese Höhlensysteme, die zum größten Teil unter Wasser stehen,
der Grund für die Entwicklung der Maya-Zivilisation besonders im nordwestlichen Teil von Yucatán war.
Die Maya nutzten die Cenotes als Brunnen, sie dienten damit der Wasserversorgung,
die in nahezu allen anderen Hochkulturen durch große oberirdische Flüsse erfolgte, wie Nil, Euphrat, Indus oder Ganges.
Deswegen bezeichnen einige Forscher das Höhlensystem auch als „großen Strom der Maya“.
Auch die trotz lang anhaltender Dürreperioden dichte Bewaldung von Yucatán wird auf die unterirdische Speisung aus den Höhlen zurückgeführt.

Während der Regenzeit fließen die Wassermassen in den Aquifer ab.
Süßwasser lagert sich in Meeresnähe innerhalb der Höhlengänge auf dem Salzwasser ab, so dass beides übereinander existiert, sich aber nicht vermischt (Süßwasserlinse).
Innerhalb der Höhlen kommt es zur Ausbildung einer Sprungschicht, der sogenannten Halokline.
Die Tiefe der Halokline nimmt von wenigen Metern in Meeresnähe kontinuierlich bis zu etwa 30 Metern im Landesinneren zu.
Durch Mischungskorrosion kommt es im Bereich der Halokline zu einer Verbreiterung des Höhlenquerschnitts.
Die Cenotes bilden während der Trockenzeit in Yucatán oft die einzigen Wasserstellen und sind dementsprechend von einer vielfältigen Fauna bewohnt.

Yucatán ist hurrikangefährdet.
Wir reisten in der Hurrikan - Saisson - wurden aber davon verschont.
Leider regnete es fast ununterbrochen
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